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Vor fast genau 3 Jahren wurde unsere Südstöpe zu Demonstrationszwecken das letzte Mal teilgeschlossen. Seither wurde viel über eine praktikable Lösung zur Schließung im Ernstfall beratschlagt. Zu diesem Zweck wurde diese Einsatzübung am 20. Oktober 2012 wiederholt. Dieses Mal wurden wieder viele Entscheidungsträger und Hilfsorganisationen wie der Landrat, die Bundeswehr und das THW eingeladen. Natürlich waren auch die "üblichen Verdächtigen" wie die stellv. Amtswehrführer, die Wehrführungen der benachbarten Wehren sowie der Bürgermeister unserer Gemeinde, Günther Carstensen, anwesend.

Foto Zusammenkunft Nachdem sich die meisten Eingeladenen beim Gerätehaus der Feuerwehr Horsbüll getroffen und ein wenig ausgetauscht hatten, wurde erstmal zu Tisch gebeten. Ein Mittagessen, gesponsert von der Gemeinde, wurde zur Stärkung angeboten und man rückte bei netten Gesprächen mehr zusammen.

Tragen des Stahlträgers Dann ging es endlich los. Um die Schwierigkeiten des Unterfangens deutlich zu machen, wurden Reservisten der Bundeswehr von der Horsbüller Feuerwehr eingewiesen, die dann mit vereinten Kräften diese Arbeit ausführen durften. Feuerwehrkameraden auf dem Deich Selbstverständlich wurden sie mit der schweren Arbeit nicht allein gelassen, denn die Kameraden der Feuerwehr packten tatkräftig mit an. Allerdings nicht, ohne die hohe Motivation der Reservisten mit viel Spaß und Frotzeleien auf ein normales Niveau zu drücken.

Spaß muss sein trotz schwerer Arbeit Die Kameraden der Bundeswehr nahmen es ebenfalls mit Humor und so wurde die gefährliche und anstrengende Tätigkeit bei anfangs noch sehr angenehmer Witterung zu einer recht entspannten Veranstaltung.

Bei Sonnenschein, mäßigem Wind und einem kurz zuvor gemähten Deichabschnitt, konnten die Beteiligten den Eindruck erhalten, dass das Bevorstehende gar nicht so schwer sein könne. Doch der Schein trog und die Herren der Bundeswehr mussten bald feststellen, dass die Feuerwehr nicht zuviel versprochen hatte.

In beiden Schächten steht Wasser Auch bei dieser Einsatzübung wurden wieder viele Probleme deutlich. Z.B., dass in den vorgesehenen Bodenschächte für die Stahlträger bis zum Rand mit Wasser voll standen, was im Winter zugefroren, keine Möglichkeit zulassen würde, die Stahlträger, und damit das Grundgerüst zum Schließen, zu setzen.

Neben dem Gewicht der Stahlträger und der Holzbohlen, wurden auch der regenasse Deich und die baufälligen Schutzhütten als Gefahrenquelle erkannt. Die Tatsache, dass es auch an ausreichender Ausrüstung mangelte, wurde ebenfalls zur Kenntnis genommen.

Während der Schließung, die jedoch nicht die Deichhöhe erreichen würde, zog der Himmel zu und der Wind frischte auf. Leider (oder zum Glück) nicht so stark, dass die Anwesenden einen Eindruck davon bekommen konnten, wie unangenehm es im Ernstfall werden würde.

Allerdings waren alle Beteiligten sichtlich froh, als der Befehl zum Rückbau kam und die Demonstration beendet wurde. Dass es sich um keine Spielerei handelte, war zum Abschluss wohl auch dem Letzten klar. Und nun gilt es, aus dem Gezeigten die richtigen Schlüsse zu ziehen und wir alle hoffen, dass dies gelingt, bevor eine nächste Sturmflut ansteht.

Vielen Dank an alle tapferen Helfer vor und hinter den Kulissen. Wir hoffen, es hat Euch bei uns gefallen.

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Text und Fotos: Patti Kafurke, Pattiarts