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Gemeinde Emmelsbüll-Horsbüll

Katastrophenschutz

Die Einsatzzentrale der Gemeinde Emmelsbüll-Horsbüll befindet sich im Gemeindehaus. Sie wird bei Alarm vom Bürgermeister und/oder dessen Stellvertreter/n und von ihm bestimmten Hilfskräften besetzt. Sie steht mit der Amtseinsatzzentrale durch Telefon, Funk bzw. Kfz-Melder in ständiger Verbindung.

Es wird darum gebeten, die Einsatzzentrale und die Notrufnummern bei Schäden ohne Personengefahr oder Kleinigkeiten nicht anzurufen, da die Verbindung der Einsatzzentrale zu den Einsatzleitstellen aufrecht erhalten bleiben muss.

Bleiben Sie bei Sturmflut zu Hause! Fahren Sie nicht zum Deich! Belasten Sie nicht die Strassen, die für Hilfsfahrzeuge gebraucht werden.

Nach dem Gesetz ist jeder Bürger ab 16 Jahren zur Hilfeleistung verpflichtet. Auch an Sie kann eine Aufforderung zur Mitarbeit im Katastrophenfalle ergehen. Halten Sie sich bitte bereit.

Denken Sie schon heute daran, dass es in einem Katastrophenfall zu Stromausfall kommen kann. Wir empfehlen Ihnen, immer ein Transistorradio mit funktionsfähigen Batterien und eine ausreichende Menge Kerzen im Haus zu haben. Eine mit Gas betriebene Kochstelle (Campingkocher o. ä.) ermöglicht Ihnen die Zubereitung einer warmen Mahlzeit oder das Auftauen von Eis oder Schnee.

Des weiteren möchten wir sie aus Erfahrung beim letzten Sturm Anatol darauf hinweisen, dass Telefone mit ISDN-Anschluss bei Stromausfall nicht funktionieren. Auch Handys können versagen, wenn z. B. die Funkstationen ohne Strom sind.

Da es bei einem Deichbruch zu einer Überflutung von Straßen und Teilen unserer Gemeinde kommen kann, ist eine rechtzeitige Evakuierung der einzelnen Häuser erforderlich. Der Zeitpunkt der Evakuierung wird vom Kreis festgelegt. Die Bewohner der tiefer gelegenen Gebiete suchen dann höher gelegene Fluchtpunkte in ihrer Nähe auf.

Um dieses wirkungsvoll organisieren zu können, haben wir das Gemeindegebiet in Warnbezirke mit Fluchtpunkten eingeteilt.

Vertrauensmänner je Warnbezirk informieren ihre Mitbürger im Evakuierungsfall nach einem von uns aufgestellten Evakuierungsplan. In diesem sind die Bewohner des jeweiligen Warnbezirkes aufgeführt. Dieser erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Durch Be- und Fortzug ändern sich ständig einige Wohnsituationen.

Möglicherweise haben wir diesen oder jenen Bewohner vergessen oder falsch zugewiesen. Wir gehen aber davon aus, dass die Vertrauensleute mit der Situation ihrer näheren Umgebung so vertraut sind, dass sie im Ernstfall auch wissen, wo Menschen zu- oder weggezogen sind.

Sollten Sie Verbesserungs- oder Ergänzungsvorschläge haben, melden Sie diese bitte beim Bürgermeister und/oder Ihrem Vertrauensmann (siehe Landkarte und Tabelle). Mit Ihrer Hilfe kann der Evakuierungsplan so aktuell wie möglich gestaltet werden.

Bitte benachrichtigen Sie auf jeden Fall Ihren Vertrauensmann unverzüglich, wenn sich Ihre Telefonnummer geändert hat.

Sprechen Sie im Vorwege mit Ihren Nachbarn auf den Fluchtpunkten und mit Ihrem Vertrauensmann, um im Ernstfall Bescheid zu wissen.

Wenn Sie einen Fluchtpunkt aufsuchen müssen, denken Sie daran, dass Sie sich dort eventuell mehrere Tage aufhalten müssen. Bereiten Sie rechtzeitig alles vor, was Sie mitnehmen wollen. Es sollte wirklich nur das Nötigste sein, aber ein Schlafsack oder eine Decke sollte schon dabei sein, damit Sie dort übernachten können.

In den von uns eingeteilten Warnbezirken gibt es Häuser und Gehöfte, die so hoch liegen, dass sie nicht unbedingt verlassen werden müssen. Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass es im wirklichen Notfall von großem Vorteil ist, wenn alle Bewohner an den für sie vorgesehenen Fluchtpunkten sind. Eine eventuelle Rettung oder Notversorgung aus der Luft ist dann wesentlich einfacher. Außerdem ist es leichter, für die Rettungsmannschaften zu überblicken, wer fehlt oder nach wem gesucht werden muss. Falls Sie dennoch entscheiden, den für Sie zugeteilten Fluchtpunkt nicht aufzusuchen, teilen Sie dieses ihrem Vertrauensmann mit. Er wird es dokumentieren. Man weiß dann, wo Sie zu finden sind. Denken Sie daran, die höheren Stockwerke aufzusuchen.

Viehhaltern wird im Katastrophenfall empfohlen, das Vieh von den Anbindungen zu lösen und ggfs. zu höheren Warften oder Weiden zu treiben. Zum Treiben kann Hilfe bei der Einsatzzentrale angefordert werden.

Legen Sie in Ihrem Ferienhaus oder in Ihrer Ferienwohnung ein Exemplar dieses Merkblattes aus und informieren Sie Ihre Gäste über einen eventuellen Katastropheneinsatz.

Bewahren Sie Ruhe und halten Sie sich zu Hilfeleistungen bereit.

Hoffen wir, dass wir dieses Informationsblatt nie benutzen müssen!

Ihr Bürgermeister und sein Team